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Montag, 20. Februar 2006

o.t.

gedanken mäandern sich
durch tiefe gräben
gezogen vor zeiten
es gibt nur verweben
es sind keine weiten
du sitzt nicht am tisch
du liegst darunter
es wird immer bunter
und morgens nie frisch /
so darfst du hier gleiten
in furchtbare weiten
ganz ohne geschirr
ganz ohne besteck
bist fertig bist wirr
alles steht dir offen
es bleibt nur zu hoffen
das irgendwas schließt
ein einsamer fleck /
auch das ohne glanz
zeitweise ein tanz
hilft auch nicht /
die mitte zu weit
kein ende das bricht
kein schalter kein licht
durchhalteparolen
du läßt dich verkohlen
und nachher drauf ein
das muss sagst du dir
vermutlich so sein /
manchmal eine tür
die schwelle zu lang
gehört schon zu dir
zulang schon nur blank
hast hunger willst schlafen
brauchst arbeit nicht nummern
bist teil dieser larven
erträumst nur noch hohn
bist schlaflos bleibst schläfrig
verrenkst dich
verängstigt
bekanntlich
gedanklich
noch frisch /
und müde
auf alle vieren
und kein ende
die gedanken
mäandrieren

das erste mal

leipziger buchmesse ich komme!!

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