ich hab mir viele träume erfüllt
und einer davon
bist du
ein anderer klappert immer noch
an unerreichbar kleinen stellen sitzt rost
nur schmarrn enthielt die post
kontakte wackeln zudem
du jedoch
bleibst im haus vor dem deich
und ich
sehe den sonnenaufgang
sehe den herausfahrenden fischer in der nacht
und aufs mehr wandert
zeit
vorgefertigte ideen
- - - ein altes bett
und sammelleidenschaften
- - - beheiztes licht
im du und ich
- - - verdaut uns schön
und auskundschaften
verhilft so gar nichts
klar zu sehn
- - - und legt uns an die wände
nur vier nummern
vor mir
fand das lob
der arbeit
seine addition
zu einem tag
der kein gedicht braucht
disziplin
reichte
nach all den jahren
ist diese begegnung
nichts als wein
ich erwarte dich
meine schritte werden langsam
meine ohren
entstaubt
elf zahlen
jetzt gehts los
in euren schriften
fließt das blut
von eltern und lieblosen
friedhofsgärtnern
keine zeit
für eine pause
die gedanken
bleiben
abstrakt
ich habe keine lust mehr
diesen weg zu harken
auch wenn die trampeltiere
täglich
darauf scheißen
in den haaren findest du
in den geschlossenen augen
auch nicht
fensterseits ein baum
unter mir die tür, immer immer
offen
werte gegen kneipen, kinobars
lieber erleuchtete leiber
im flur hängt die pistole
ich gehe
vorläufig,
immer immer
vorläufig
ach, da ging es
da wollte ich traurig
sein
aus meinen müden fingern
klappert
kein esperanto
auch kein
klebetropfen
deutsch
die augen hängen
an bäumen
im nest der
möglichkeiten
diese preise ich
und verpasse
die besten haltestellen
vermisse dich
du schreibende
wut
du sanfte wegbereiterin
du einzig eingemeindeter
dreifacher wortwert
du achtest auf jedes detail
die uhr
die schuhe
die art dies oder das
zu sagen
noch tage später
weißt du
etwas zu
entdecken
denn alles hat
seine geschichte
das ist immer
so
das rettest du
in deine not
einen erahnten hort
in worte und
gewinne
morgens
noch fern eines eigenen daches
bei erdbeern und
kaffee