da hab ich mir
die worte selbst gestohlen
ach nein
die worte sind noch da
allein der wille fehlt
sie zu suchen
ich schreibe mir ein lied
lautlos
verwanze jede zeile
verwandle jeden schritt
in gedankenmaterial
erdrückend wendet sich
kein blatt im herbst
und selten sagt einer
was du hast ist reichlich
bunt und wiegt
genug
dafür
einen ort
wie einen weinberg bebauen
einen traum
wie einen ort begehen
und zwischen diesen welten
den mut nicht verlieren
bei jedem schritt
das neue im neuen sehen können
in einem hinterhof voll schutt
in dem ich mich
so gerne
sule
schon lange
fehlt etwas halbes
und so ganz ohne
meine teile
mag ich auch nicht mehr
als funktionieren
ich sende alte signale
und frage nach stunden
die mich in die tage harken
von arbeit strukturiert
es liegt etwas in meinen händen
ein halbgewalkter entschluss
eine bittre traube
ach hätt' ich doch einen weinberg
und nicht
mich
flirren darf es ja
nur nicht
niedergelegt werden
dieses flirren
nicht dahin gebügelt
in stabenlose flächen
in seelenloses papier
denn dann stirbt
etwas
mein tag
und die tage danach
schütteln sich
geschnitten
soll
weiterflirren
hinflirren auf jenen
punkt
wo gelb hinzuckt
und weiß sich sammelt
punkt:
das bist du
denn du lebst
zwischen morgen und abend
und ich lebe
zwischen morgen und abends
und wir leben
zwischen nacht und tag
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meiner arbeit gewidmet
verloren. allein.
so kann es sein.
an manchen sonntagen.
an einigen kragen
klebt ätzendes
und krächzend
sehne ich die tracht herbei
und bleibe zweierlei
verloren. allein.
klüger vielleicht.
das problem
lässt dich nicht lösen
und die tore scheinen ösen
einfach extrem
die frage
bleibt jetzt offen
ein sehnen, kein hoffen
zur plage
das ich
braucht alle kräfte
das leben hat die säfte
noch
und einen satz, nun doch:
ich hasse euch,
ihr kranken schweine!
die erde trägt
und ich greif nach den sternen
versuch es zu verlernen
für den zauber des augenblick
da ist nichts glatt, nix chic
da greift das leben voll ins leben
da steht etwas, andres daneben
und alles neu und un-belegt
allein dies schlägt
den stern
um längen
ich werde nichts dafür
verdrängen